Ukrainehilfe-MKK - Ukraine-Sammelstelle am Hanauer Hauptbahnhof sucht freiwillige Helfer

Ukraine-Sammelstelle am Hanauer Hauptbahnhof sucht freiwillige Helfer

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Nach wie vor groß ist die Spendenbereitschaft der Hanauer Bevölkerung zugunsten der Ukraine-Flüchtlinge. Der Strom der Sachspenden in der kurzfristig eingerichteten Sammelstelle am Hauptbahnhof reiße nicht ab, heißt es von der städtischen Koordinierungsstelle. Angesichts der weiteren ansteigenden Flüchtlingszahlen bittet Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) auch weiterhin um die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Aktuell werden jetzt vor allem freiwillige Helfer für die Spendenausgabe gesucht.

Mit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen sollen auch die Ausgabezeiten erweitert werden, berichtet dazu Stefan Betz, Geschäftsführer des DRK Main-Kinzig, welches die Sammelstelle betreut. Bisher können sich die Geflüchteten montags, mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr mit dem Nötigsten in der Sammelstelle versorgen. Künftig soll eine tägliche Ausgabe ermöglicht werden und dazu benötige man weitere freiwillige Helfer. Diese begleiten -eventuell nach Rücksprache mit einem Dolmetscher – die Bedürftigen durch die Halle und stellen das Benötigte zusammen.

Kaminsky hat hier dem DRK Unterstützung auch durch hauptamtliche städtische Kräfte zugesagt. Dennoch bleibt der Bedarf an freiwilligen Kräften groß. Wer bereit ist zu helfen, kann sich beim DRK Hanau, Telefon 06181 106-0 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Ebenso bei der städtischen Koordinierungsstelle Ukraine-Flüchtlinge unter Telefon 06181/676602022 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einfachsten können sich freiwillige Helfer über das Kontaktformular auf der städtischen Web-Seite hanau-engagiert anmelden. Hier kann man unter www.hanau-engagiert.de/ehrenamtlich-helfen sein konkretes Hilfsangebot eintragen. Das gilt auch für Wohnungsangebote, Vereinsaktionen, Dolmetscherdienste und anderes.

Unterschiedlich ist der aktuelle Bedarf an Sachspenden, erklärt Stefan Betz die derzeitige Lage. Man habe genügend Erwachsenenkleidung, Kinderwagen und Rollatoren, Verbandskästen und Babynahrung. In anderen Bereichen sei der Bedarf aber weiter groß, zumal die Menschen oftmals nur mit dem ankommen, was sie am Leib tragen. Derzeit besonders benötigt werden zum Beispiel Spielsachen für Babys und Kinder (ausgenommen Kuscheltiere), Schulbedarf wie Blöcke, Hefte, Stifte und Rucksäcke sowie haltbare Lebensmittel und Konserven.

Besonders gefragt seien auch Hygieneartikel, berichtet das DRK. Das reiche von Windeln über Shampoo, Zahnpasta oder Handcreme bis zu speziellen Pflegeprodukten für Babys und Kinder. Hilfreich für die Flüchtlingsunterkünfte sind Haushaltsartikel wie Geschirr und Besteck, Handtücher, Bettwäsche, Decken, außerdem für die Sammelstelle selbst Umzugskartons und Klebeband.

Über den aktuellen Bedarf kann man sich jeweils auch im Internet unter www.hanau-engagiert.de sowie beim DRK unter www.drk-hanau.de informieren. Die Sachspenden können direkt in der Sammelstelle Am Hauptbahnhof 14D montags bis samstags jeweils von 10 bis 18 Uhr abgegeben werden. Von Donnerstag, 24. März bis Samstag, 26. März können Spenden allerdings wegen logistischer Arbeiten nur zwischen 10 und 13 Uhr angenommen werden.

Foto: Das Team der Helferinnen und Helfer in der ehemaligen Güterbahnhofhalle am Hauptbahnhof. Quelle: Stadt Hanau